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Petra Steck – Schauspielerin/Sprecherin


Liebe Besucher,

Alle reden vom Wetter, aber keiner tut was dagegen.”
(Karl Valentin)

Da machen wir nicht mit – wir sind anders! Wir tun was….nicht gegen das Wetter, aber gegen die Gedankenlosigkeit….die Angst vor der Zukunft und gegen  den Bierernst, mit dem so gerne darüber nachgedacht wird.

Mit Teil 2 unseres Utopie-Projekts,  am 08. und 09.- März  2019 im thalhaus Wiesbaden – bitte nicht verpassen! Der Titel des 2. Teils lässt schon ahnen, wir schauen weiter nach vorn:

Es wäre möglich, es könnte besser sein!”

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I.

Natürlich gehts auch in den Mainzer Kammerspielen weiter…Alle Infos  zu den weiteren Vorstellungen/ Wiederaufnahmen  von “Willkommen” und  “Frau Müller muss weg”  unter www.Mainzer-Kammerspiele.de

“Willkommen”

Überraschung beim WG-Essen. Benny hat endlich seinen Traumjob und wird für ein Jahr nach New York gehen. Und er hat eine Idee: Was wäre, wenn er sein Zimmer so lange Geflüchteten zur Verfügung stellen würde? So könnte er dazu beitragen, dass die eine Chance bekommen, ein bisschen in dieser Gesellschaft anzukommen. Und auch für seine Mitbewohner wäre das doch eine tolle Erfahrung, oder?

Sowas bekommt man nicht mit, wenn man einmal im Jahr zur Kleiderkammer latscht, um seine alten Winterstiefel abzugeben.

Sophie ist spontan begeistert und träumt von einem künstlerischen Dokumentarprojekt. Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten hingegen scheint eher gedeckt. Und wenn Jonas seine Probezeit bei der Bank schon hinter sich hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm, und überhaupt. Als dann noch Anna eine Neuigkeit verkündet, droht die Situation vollends aus dem Ruder zu laufen…

Da draußen kann sich ändern, was will, aber in dieser Wohnung bleiben alle Errungenschaften des Grundgesetzes, des Feminismus, der Popkultur und der rheinhessischen Lebensart in Kraft. Helau!

Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? WILLKOMMEN verlegt die Diskussion über den derzeitigen gesellschaftlichen Wandel mitten ins Wohnzimmer der jungen bürgerlichen Mitte. WILLKOMMEN ist kein Moralstück, sondern beste Unterhaltung auf denkbar dünnem Eis, ein atemberaubend schnelles, bitterbös komisches und extrem entlarvendes Stück über Political Correctness, das geschickt mit unseren Vorurteilen, Ängsten und Klischees spielt.

 

“Frau Müller muss weg”

Außerordentlicher Elternabend in der Klasse 4c. Kurz vor den Zeugnissen will niemand länger zusehen, wie die perfekt geplante Schulkarriere der kleinen Lieblinge in Gefahr gerät. Fest steht, die Noten reichen bei den meisten nicht fürs Gymnasium. Wer daran Schuld trägt, ist klar: die Klassenlehrerin Frau Müller! Nun heißt es handeln, bevor es zu spät ist.

Die Müller muss weg! Wer auf dem falschen Posten ist, fliegt. Warum soll das in der Schule anders sein?“

Natürlich sind sich die Eltern einig, dass das Problem nicht bei den Schülern liegen kann. Ihre Kinder sind alle ganz besondere Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen. Doch dazu fehlt Frau Müller eindeutig die Fähigkeit und das pädagogische Konzept, auch wenn sie das nicht einsehen will.

Der ist nicht hochbegabt, sondern ein klarer Fall von ADS.“

Frau Müller gibt sich nicht so leicht geschlagen. Sie ist Lehrerin aus Leidenschaft und hat in ihren 19 Berufsjahren schon ganz andere Krisen gemeistert. Und bald schon beginnt die geschlossene Front der Eltern zu bröckeln, denn bei Kindern hört der Spaß auf!

Wenn ihr gute Menschen sein wollt, dann geht zu Amnesty, aber lasst es nicht eure Kinder ausbaden.“

Lutz Hübner ist neben William Shakespeare der an deutschen Theatern meistgespielte Autor. Mit seiner bitterbösen Komödie ist ihm eine hinreißend komische Satire über Helikoptereltern gelungen.

es spielen: Esther Maria Barth, Patrick Braun, Andreas Mach, Julia Prochnow, Petra Steck, Diana Wolf,
Ausstattung: Franziska Smolarek, Assistenz: Mona Riedel, Regie: Tom Peifer  

 

 

weitere aktuelle  Projekte, die sehr zu empfehlen und jederzeit buchbar sind:

“Ich möchte den Himmel mit Händen fassen – Ein Abend für Selma Merbaum”

selma

 

 

Das GOJ T-A-TR (hier : Petra Steck und das Thomas Bachmann-Trio unter der Regie von Christine Diez)

zeigt die musikalisch-szenische Lesung für Selma Merbaum , ein einzigartiger Abend über die Dichterin, die 1942 im Alter von nur 18 Jahren in einem SS-Arbeitslager in der Ukraine starb.

Flyer Selma

 

 

 

 

Frauen in Gärten

 

Mit meiner lieben Kollegin Martina Göhring, habe ich übrigens auch die unterhaltsame szenische Lesung “Frauen in Gärten” auf die Beine gestellt – gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Die Veranstaltung ist jederzeit buchbar, mehr Infos dazu unten oder einfach eine kurze Email an petrasteck(at)freenet.de

Frauen_in_Gaerten._Programminfo_2012

 

 

 

Petra Steck ist als Schauspielerin und Sprecherin im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Nach diversen Stationen ihrer Theaterarbeit wie z. B. das GOJ-T-ATR Wiesbaden, Dramatische Bühne Frankfurt ist sie aktuell in mehreren Produktionen der Mainzer Kammerspiele  zu sehen. Hier entstanden auch erste Arbeiten im Bereich Figurentheater.  Ein weiterer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind Lesungen und Live-Hörspiele.

Plakat GdG

Schreiben Sie einen Kommentar! Petra Steck – Schauspielerin/Sprecherin Ein Beitrag von Thomas, abgelegt unter Allgemeines am 04.09.2008

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