Petra Steck
Schauspielerin / Sprecherin
Liebe Besucher,
so langsam nähert sich die Speilzeit dem Ende – und nicht nur das: auch “Venedig im Schnee” spielen wir am 18. und 19. Mai zum letzten Mal! Wer es noch nicht gesehen hat, sollte sich also beeilen !
Mit dem “Gott des Gemetzels” verabschieden wir uns vom 22.- 24. Mai in die Sommerpause – ein Wiedersehen ist allerding garantiert!
Alle Infos dazu weiter unten…Liebste Grüße, Petra
Venedig im Schnee Komödie von Gilles Dyrek
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zu letzten Mal: 19. und 20. Mai 2012
http://www.mainzer-kammerspiele.de/programm/2012/05/18/20-00/venedig-im-schnee
„Schau mal Chochou, was für schöne Blumen uns Deine Freunde mitgebracht haben.“
Nathalie und Jean-Luc sind ein Paar: Seit zehn Jahren sind sie glücklich verliebt wie am ersten Tag. Gerade haben sie ihre Traumwohnung bezogen, das Aufgebot bestellt und freuen sich auf den netten Abend mit einem alten Bekannten.
Auch Patricia und Christoph sind ein Paar: Gerade haben sie sich heftig gestritten, und nur widerwillig stimmt Patricia zu, Christophs alten Freund und dessen Verlobte zu besuchen. Völlig genervt von der Situation und dem turtelnden Traumpaar sinnt sie erst einmal auf Rache.
„Ok, wie du willst, dann mach ich Dir den Abend hier zur Hölle.“
Ein kleines Missverständnis setzt ein stetig absurder werdendes Spiel in Gang, in das sich Patricia hemmungslos hinein steigert. Mit diebischem Vergnügen verwickelt sie alle in immer neue, grotesk- komische Situationen und deckt dabei manch eine Klischeevorstellung bürgerlicher Tugenden genüsslich auf …
Venedig im Schnee
Die Komödie des französischen Autors Gilles Dyrek gehört zu den derzeit meistgespielten Stücken Europas: eine besonders gelungene Mischung aus intelligenter Komödie à la Yasmina Reza und bissiger Gesellschaftssatire – voller geschliffener Pointen, charmant und umwerfend komisch.
Es spielen:
Patrick Braun
Martina Göhring
Peter Silbereisen
Petra Steck
Inszenierung: Tom Peifer
Gott des Gemetzels vom 22.-24. Mai 2012 (dann erst wieder om Oktober!)
http://www.mainzer-kammerspiele.de/programm/2012/05/23/20-00/der-gott-des-gemetzels

Zwei Jungs haben sich geprügelt, der eine hat dem anderen einen Zahn ausgeschlagen. Keine große Sache, aber man sollte sie aus der Welt schaffen. Also treffen sich die Eltern, um in aller Ruhe über den Vorfall zu sprechen, konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich eben gehört.
„Zum Glück gibt es immer noch die Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander, oder?“
Doch schon bald eskaliert die Situation und die Stimmung kippt. Plötzlich ergeben sich überraschende Fronten und ungeahnte Koalitionen, und das eigentliche Ziel des Treffens wird restlos aus den Augen verloren: Aus dem geplanten Friedensgipfel wird – als Leckerbissen für vier Schauspieler und fürs Publikum – eine handfeste, urkomische Zimmerschlacht.
„Und übrigens: Mit ihren Menschenrechten wisch ich mir den Hintern ab!“
Teuflisch treffsicher spießt Yasmina Reza die moderne bürgerliche Gesellschaft auf. So verbindlich man sich auch zunächst zu geben scheint, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels…
„Um es in drei Worten zu sagen: ein geniales Stück. Ein einfaches Stück. Zwei Damen, zwei Herren, eine Dekoration. Aber tausend Pointen.“ Gerhard Stadelmaier, FAZ, 4.12.2006
es spielen: Patrick Braun, Martina Göhring, Andreas Mach, Petra Steck
Regie: Tom Peifer Assistenz: Mona Riedel
http://www.mainzer-kammerspiele.de/programm/2012/03/01/20-00/der-gott-des-gemetzels
Jederzeit buchbar ist die szenische Lesung mit meiner lieben Kollegin Martina Göhring: (Buchungsanfragen bitte an: petrasteck(at)freenet.de)

Frauen in Gärten
Von grünen Daumen, schwarzen Fingernägeln und blühender Phantasie
Gärten sind seit jeher Frauensache. Schon von Anfang an. Dass es Eva war, die im biblischen Paradies für die folgenreiche Apfelernte sorgte ist hinlänglich bekannt. Wofür Adam dort zuständig war, bleibt ungewiss…Vielleicht baute er den Zaun oder mähte den Rasen…?!
Begleiten wir doch lieber die Frauen, mit ihrer ganz eigenen Vorstellung vom Garten: ob zum Lebenserhalt, als Quelle für wahre Wundermittel aus Heilkräutern, zum Ausdruck ihrer Kreativität oder schlicht zur Selbstdarstellung.
Wir spazieren durch die Gärten wunderbarer Frauen und begegnen Kämpferinnen und Künstlerinnen, die beim Pflanzen, Wachsen und Vergehen ihrer Leidenschaft nachgehen.
Die weise Hildegard von Bingen, die rosenversessene Kaiserin Josephine und Gemahlin Napoleons, die grausame chinesische Kaiserinwitwe Cixi, die lebenshungrige Schriftstellerin Vita Sackville-West und noch viele mehr- sie alle haben gegärtnert, gepflanzt und Gärten gestaltet.
Gartenlust und Lustgarten: Wir staunen, was uns in einem Garten so alles passieren kann.
Petra Steck ist seit ihrer privaten schauspielerischen Ausbildung in der freien Theaterszene im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Nach diversen Stationen ihrer Theaterarbeit wie z. B. das GOJ-T-ATR Wiesbaden, Dramatische Bühne Frankfurt ist sie aktuell in mehreren Produktionen der Mainzer Kammerspiele zu sehen. Hier entstanden auch erste Arbeiten im Bereich Figurentheater. Darüber hinaus spielte sie Event-Theater und war an vielen Lesungen und Live-Hörspielen beteiligt.
- Plakat GdG

