Petra Steck – Schauspielerin/Sprecherin


Liebe Besucher,

hier kommt schon das nächste spannende Projekt – wir feiern  Silber-Jubiläum!! Und das mit einer neuen Show im Herbst: vom 05. -07. Oktober 2017:

GOJ T-A-TR – „LAUTER ZUGABEN!“

Die Jubiläumsshow zum 25jährigen Bestehen mit Überraschungsgästen

GOJ MiSchwiGOJ Damen

Das GOJ T-A-TR feiert 25 Jahre freie Theaterarbeit! Und das sind 25 Jahre kreatives Durchhalten mit kargen Mitteln, aber auch 25 Jahre Zusammenhalt in einem noch immer lebendigen Netzwerk als „Theater der Freunde“.
1991 im HinterHaus in der Karlstraße gegründet, erlebte dort im Februar 1992 die erste Produktion der Gruppe ihre Premiere: „Puschkins schwachsinnige Söhne“ mit Szenen und Texten von Daniil Charms, Avantgardist der russischen Moderne und Meister des Absurden. Damit waren bereits einige grundlegenden Markenzeichen des GOJ T-A-TR gesetzt: Die Lust am Schrägen, auf dem schmalen Grat zwischen Gelächter und Erschrecken über die Schieflagen der Welt und unseres Leben; die Entdeckung ungewöhnlicher, manchmal weithin noch unbekannter oder vergessener  Künstler; die besondere Beschäftigung mit dem theatralen Raum und vor allem immer wieder mit Musik als wesentlichem Bestandteil der Inszenierungen. Spartengrenzen hat sich die Truppe dabei nie gesetzt. Von der Theaterrevue bis zum Opernprojekt, vom Werkstatt-Labor bis zum Tanztheater, von der Cabaret-Mitternachtsshow bis zum Figurentheater ist (fast) jedes Genre im Repertoire vertreten.
1998 entwickelte die Truppe in Zusammenarbeit mit dem Historiker Horst Dickel „Löwenherz – Schau-Spiel für ein Haus“ über die Geschichte der Brüder Löwenherz und eröffnete damit die erste Spielzeit im neuen Haus im Nerotal, wo die Brüder Löwenherz einst Wiesbadens erste Fabrik gegründet hatten.
Seitdem ist das GOJ T-A-TR auch dem thalhaus bis heute verbunden.
Deshalb geben sich die Gojs die Ehre, ihr „Silver Jubilee“ im thalhaus  zu feiern und laden sich dazu Gäste ein! Dabei einige durchaus bekannte, die im GOJ einmal angefangen haben, und solche, die dem GOJ verbunden sind als Freunde und Förderer.
So wird jeder Abend ein Überraschungspaket, eine Wundertüte, ein wild-buntes Kaleidoskop über Theater und Leben – mit Szenen, Erinnerungen, merk- würdigen Einblicken, heiteren Aussichten und viel Musik. Einfach: Still crazy after all these years!

Die Eröffnung der Silberjubiläums-Feiern haben  wir mit einer  ganz anderen, außergewöhnliches Aufführung im thalhaus gestartet, unter dem Motto  GOJ meets friends:

Ein tolles, intensives  Projekt – die Premiere ist erfolgreich überstanden – wir haben uns alle sehr über Euer positives  Feedback gefreut, zumal die szenisch-musikalische Lesung ein kleines Experiment war. Ein dickes fettes Dankeschön an unsere liebe Regisseurin Christine Diez, die schon die Idee zu diesem Abend und der Besetzung hatte!
“Ich möchte den Himmel mit Händen fassen” – Ein Abend für Selma Merbaum (1924 – 1942) mit Petra Steck und dem Thomas Bachmann Trio alle Infos untern.
Anfragen zu weiteren Aufführungen laufen und können gerne an uns herangetragen werden ;_)

Es wünscht Euch eine schöne Zeit

Petra

 

 ”Ich möchte den Himmel mit Händen fassen” Ein Abend für Selma Merbaum

selma

 

Selma Merbaum wurde 1924 in Czernowitz geboren.1942 stirbt sie im Arbeitslager Michailowka an Flecktyphus. Sieht man eines der wenigen Fotos, die von ihr geblieben sind, denkt man unwillkürlich an Anne Frank. Selmas „Tagebuch“ sind 58 Gedichte, zusammengestellt für ihren Freund Lejser Fichman zu einem Album, dem sie den Titel „Blütenlese“ gibt.
Was Anne dokumentierte, hat Selma ge- und verdichtet: die Sehnsucht nach Liebe und einem eigenen Leben, die Zweifel auf der Suche danach und die unbändige Lust und Entschlossenheit, es mit beidem aufnehmen zu wollen. Und wie bei Paul Celan und Rose Ausländer, beide ebenfalls in Czernowitz geboren, sind die Gedichte von Selma nicht nur Dokumente der untergegangenen deutsch-ostjüdischen Kultur, sondern ein einzigartiges Zeugnis der Liebe zur dichterischen Schönheit der deutschen Sprache: „Es ist eine Lyrik, die man weinend vor Aufregung liest: so rein, so schön, so hell und so bedroht.“(Hilde Domin)
Die musikalisch-szenische Lesung begibt sich auf eine Spurensuche zu Selma, die “keine Zeit gehabt hat, zu Ende zu schreiben” (der letzte Eintrag in ihrem Album).
Mit:
Petra Steck: Schauspiel & Rezitation
Thomas Bachmann: Saxophon
Uli Partheil: Klavier
Ralf Cetto: Bass

Regie: Christine Diez

 

Und noch mehr  Programm in  den Mainzer Kammerspielen:

“Frau Müller muss weg”

Außerordentlicher Elternabend in der Klasse 4c. Kurz vor den Zeugnissen will niemand länger zusehen, wie die perfekt geplante Schulkarriere der kleinen Lieblinge in Gefahr gerät. Fest steht, die Noten reichen bei den meisten nicht fürs Gymnasium. Wer daran Schuld trägt, ist klar: die Klassenlehrerin Frau Müller! Nun heißt es handeln, bevor es zu spät ist.

Die Müller muss weg! Wer auf dem falschen Posten ist, fliegt. Warum soll das in der Schule anders sein?“

Natürlich sind sich die Eltern einig, dass das Problem nicht bei den Schülern liegen kann. Ihre Kinder sind alle ganz besondere Persönlichkeiten, die ab und an spezieller Förderung bedürfen. Doch dazu fehlt Frau Müller eindeutig die Fähigkeit und das pädagogische Konzept, auch wenn sie das nicht einsehen will.

Der ist nicht hochbegabt, sondern ein klarer Fall von ADS.“

Frau Müller gibt sich nicht so leicht geschlagen. Sie ist Lehrerin aus Leidenschaft und hat in ihren 19 Berufsjahren schon ganz andere Krisen gemeistert. Und bald schon beginnt die geschlossene Front der Eltern zu bröckeln, denn bei Kindern hört der Spaß auf!

Wenn ihr gute Menschen sein wollt, dann geht zu Amnesty, aber lasst es nicht eure Kinder ausbaden.“

Lutz Hübner ist neben William Shakespeare der an deutschen Theatern meistgespielte Autor. Mit seiner bitterbösen Komödie ist ihm eine hinreißend komische Satire über Helikoptereltern gelungen.

es spielen: Esther Maria Barth, Patrick Braun, Andreas Mach, Julia Prochnow, Petra Steck, Diana Wolf,
Ausstattung: Franziska Smolarek, Assistenz: Mona Riedel, Regie: Tom Peifer  

 

 

 

Gott des GemetzelsPressefoto

 

Zwei Jungs haben sich geprügelt, der eine hat dem anderen einen Zahn ausgeschlagen. Keine große Sache, aber man sollte sie aus der Welt schaffen. Also treffen sich die Eltern, um in aller Ruhe über den Vorfall zu sprechen, konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich eben gehört.

„Zum Glück gibt es immer noch die Kunst des zivilisierten Umgangs miteinander, oder?“

Doch schon bald eskaliert die Situation und die Stimmung kippt. Plötzlich ergeben sich überraschende Fronten und ungeahnte Koalitionen, und das eigentliche Ziel des Treffens wird restlos aus den Augen verloren: Aus dem geplanten Friedensgipfel wird – als Leckerbissen für vier Schauspieler und fürs Publikum – eine handfeste, urkomische Zimmerschlacht.

„Und übrigens: Mit ihren Menschenrechten wisch ich mir den Hintern ab!“

Teuflisch treffsicher spießt Yasmina Reza die moderne bürgerliche Gesellschaft auf. So verbindlich man sich auch zunächst zu geben scheint, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels…

„Um es in drei Worten zu sagen: ein geniales Stück. Ein einfaches Stück. Zwei Damen, zwei Herren, eine Dekoration. Aber tausend Pointen.Gerhard Stadelmaier, FAZ, 4.12.2006

es spielen: Patrick Braun, Martina Göhring, Andreas Mach, Petra Steck

Regie: Tom Peifer Assistenz: Mona Riedel

 

 

Frauen in Gärten

 

Mit meiner lieben Kollegin Martina Göhring, habe ich übrigens auch die unterhaltsame szenische Lesung “Frauen in Gärten” auf die Beine gestellt – gefördert vom Kultursommer Rheinland-Pfalz.

Die Veranstaltung ist jederzeit buchbar, mehr Infos dazu unten oder einfach eine kurze Email an petrasteck(at)freenet.de

Frauen_in_Gaerten._Programminfo_2012

 

 

 

Petra Steck ist als Schauspielerin und Sprecherin im Rhein-Main-Gebiet aktiv. Nach diversen Stationen ihrer Theaterarbeit wie z. B. das GOJ-T-ATR Wiesbaden, Dramatische Bühne Frankfurt ist sie aktuell in mehreren Produktionen der Mainzer Kammerspiele  zu sehen. Hier entstanden auch erste Arbeiten im Bereich Figurentheater.  Ein weiterer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit sind Lesungen und Live-Hörspiele.

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